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Forschungsprojekte: Laufend

Graduiertenkolleg 2661 „anschließen-ausschließen“

Förderung: DFG
Kooperationspartner: Kunsthochschule für Medien Köln, Technischen Hochschule Köln

Projektleitung: Prof. Dr. Sandra Kurfürst, Prof. Dr. Martin Zillinger, et. al.

Website: https://www.anschliessenausschliessen.de/
 

Laufzeit:
Oktober 2021 bis März 2026.

Das transdisziplinäre Graduiertenkolleg untersucht Praktiken des Anschließens und Ausschließens. In globalisierten Netzwerken gilt Anschlussfähigkeit als wesentliche Voraussetzung von Teilhabe. Das Kolleg interessiert sich für die ‚andere Seite‘ von Anschlussprogrammen in den Netzwerken von Medien, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Kunst und Kultur und fragt nach den Ausschlüssen, die mit den in globalisierten Netzwerken gängigen Praktiken des Anschließens einhergehen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen Praktiken lokaler Partikularisierung, die sich über das Ideal einer globalen Standardisierung und Vernetzung hinaus nachweisen lassen und somit jenseits landläufiger national-kultureller Grenzmarkierungen und a priori definierter historischer Perioden entstehen, welche für unterschiedliche Konzepte der Moderne maßgeblich sind.

Dazu bringt das GRK die Disziplinen der Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften zusammen mit der Philologie, Ethnologie, den kulturvergleichenden Fächern und der künstlerischen und gestalterischen Praxis. Es versammelt Expertisen für europäische, ost- und südostasiatische, nord- und südamerikanische sowie subsaharisch afrikanische und arabische Beobachtungsräume der letzten zwei Jahrhunderte. Mit der Analyse divergierender Kulturkonzepte und begrifflicher Konstruktionen hinsichtlich der lokalen Praktiken des (sich) Anschließens und des (sich) Ausschließens wird eine neue transdisziplinäre Methodik zur Betrachtung des Wechselverhältnisses von Beteiligung und Dissidenz erprobt. Diese ist auf ein prozessuales Handeln und auf Dialogizität ausgelegt. Im Vergleich von historischen Wandlungsprozessen und unterschiedlichen globalen, regionalen und lokalen Räumen führt das zu Fragen der Macht, der Teilhabe, der Selbst- und Fremdbestimmung sowie der fragmentarischen Wahrnehmung und symbolischen Narrativierung von Welt.

ERC Advanced Grant "Rewilding the Anthropocene"
Human-Animal Assemblages in the Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area

Förderung: European Reserach Counil (ERC)

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Bollig
Mitarbeiter_innen: Léa Lacan
Website: https://www.rewilding.de/
 

Duration
Funding Phase: 2022- 2027 ( 5 years) | Budget:2.490.285 €

African Climate and Environment Center - Future African Savannas (AFAS)

Förderung: DAAD
Kooperationspartner: ZEF (University of Bonn), ICCA (University of Nairobi, Kenya), CEA-CCBAD (Université de Felix Houphouet-Boigny, Ivory Coast)

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Bollig, Dr. Gerda Kuiper

Website: GSSC - AFAS
 

Duration
Funding Phase: 2021- 2025 (5 years) | Budget: 2.8 Mio €

Conflict-Induced Displacement and Socio-Economic Resilience: Learning From Neglected Conflicts in Cameroon and Myanmar (2023-24)
International Research Cluster 2023/24

Förderung: Cologne International Forum, Universität zu Köln
Kooperationspartner: University of Bamenda, Chulalongkorn University Bangkok

Projektleitung: Prof. Dr. Michaela Pelican

Website: https://cif.uni-koeln.de/projects/international-research-cluster-2023-24-michaela-pelican
 

Duration:
2023-2024 / Budget 70.000 EUR

There are an estimated 281 million migrants worldwide, with 89.5 million being forcibly displaced. Political and humanitarian measures to address forced migration often neglect the socio-economic aspects of displacement. Understanding migrants’ socio-economic situations is essential to managing forced migration and achieving the UN Sustainable Development Goals. At the heart of this project are two violent conflicts – the Anglophone conflict in Cameroon and the military coup in Myanmar – which have resulted in significant displacement but have received limited attention in international public debates.

FOR 5183 | Grenzüberschreitende Mobilität und Institutionendynamiken

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner: Univ. Siegen

Website: https://for5183.uni-siegen.de/
 

Die Forschungsgruppe vereint Wissenschaftler*innen aus Soziologie, Ethno­logie und Politikwissenschaft und untersucht mit fünf Teilprojekten das wechselseitige Verhältnis zwischen grenzüberschreitender Mobilität und Institutionen in einer länderübergreifenden und über einen europäischen Kontext hinausgehenden transregionalen Perspektive.

Ihr Ziel ist es, einerseits die Relevanz von Institutionen für die Ausprägung, Gestaltung oder Kontrolle grenzüberschreitender Mobilität (insbesondere Arbeits-, Bildungs- und Flucht­migration) und andererseits die damit einhergehenden Konsequenzen für den Bestand und Wandel von Institutionen zu analysieren. Auf diese Weise rücken die mit grenzüberschreitender Mobilität einhergehenden Institutionendynamiken (Institutionalisierung, De- und Re-Institutionalisierung, Institutionenpluralismus) bzw. die darin inhärenten Mechanismen institutioneller Eigen- und Fremdregulierung von Mobilität in den Fokus aufeinander abgestimmter theoretischer und empirischer Analysen.

FOR 5183 | Migration, Intersektionalität und institutionelle Interaktion: Erfahrungen afrikanischer Migrant*innen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (2022-2026)
Teilprojekt 3 der FOR 5183 Grenzüberschreitende Mobilität und Institutionendynamiken

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner: Univ. Siegen

Projektleitung: Prof. Dr. Michaela Pelican
Mitarbeiter_innen: Saleh Seid Adem
Website: https://for5183.uni-siegen.de/teilprojekte-ueberblick/teilprojekt-3/
 

Laufzeit
Förderphase : 2022- 2026 | Fördervolumen Teilprojekt 3: 375.404 Euro

Das Forschungsprojekt untersucht die Wechselwirkungen zwischen grenzüberschreitender Mobilität und Institutionendynamiken in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Konkret will es verstehen, wie Intersektionalität die Interaktion zwischen migrantischen Akteur:innen und Vertreter:innen der in den Golfstaaten vorgefundenen Institutionen prägt und wie Differenz bzw. Differenzzuschreibungen ausgehandelt werden. Dabei nimmt das Projekt insbesondere auch Institutionen der migrantischen Selbstorganisation in den Blick und betrachtet das in der Golfregion verbreitete Kafala-System nicht nur in Bezug auf seine restriktiven Aspekte, sondern auch im Hinblick darauf, wie Migrant:innen dieses produktiv in ihre Strategien einbeziehen. Das Projekt fokussiert auf Migrant:innen aus Afrika (insbesondere Äthiopien und Kamerun); eine Personengruppe, die in bisherigen Forschungen zu den Golfstaaten wenig Beachtung fand. Methodisch integriert es ethnologische und soziologische Ansätze und verwendet ein Mixed-Methods Design, welches u.a. Auto-Ethnographie als zentrale Methode zur Untersuchung von Intersektionalität beinhaltet.

Sozialanthropologie und China
Ko-Konstruktionen von ethnographischen und akademischen Regionen

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Brandtstädter

 

Laufzeit
Förderphase 11/2021 - 10/2024 (3 Jahre) | Fördervolumen: 57.091 €

VW - Research Unit "The Production and Reproduction of Social Inequalities" (2020-25)
Global contexts and concepts of labour exploitation

Förderung: Volkswagen-Stiftung

Website: https://socialinequalities.uni-koeln.de/
 

Project partners: Michaela Pelican (University of Cologne, project lead), Tu Huynh (Jinan University, Guangzhou), Meron Eresso (Addis Ababa University), Ulrike Lindner (University of Cologne)
 

Duration:
Funding Phase: 2020-2025 | Budget 1.258.900 €

The starting point for this project is a very specific conundrum: Why have attempts at increasing equality often contributed to generating more durable inequalities? To shed some light on this question, this research focuses on concepts and actors and their roles in producing and reproducing social inequalities in the context of colonial and postcolonial labour systems and regimes of mobility in the "Global South". In this study, inequalities are understood as relational and historically embedded and as comprising several dimensions, including social, economic, and epistemic inequality. More specifically, the project team focuses on selected concepts that are locally grounded and describe forms of social inequalities linked to different types of labour exploitation, namely "native labour", "new slavery", "human trafficking", and "cheap/abundant labour". The team members investigate - both from a historical and contemporary perspective - how these concepts circulated on a global scale, and were negotiated, translated, and adapted by institutional and individual actors with the aim of challenging social inequalities, while eventually contributing to the production of those same, or new, inequalities. The project intends to reconcile debates on conceptual history, labour history, and inequality and combines perspectives from both South and North. Ultimately, it aims to interpret global labour regimes and to draw lessons from experiences for societies in both the “Global South” as well as the “Global North”.

VW - Research Unit "Special Project on COVID-19" (2020-23)
Communication during and after COVID-19: (re)producing social inequalities and/or opportunities among African migrants in the United Arab Emirates and China

Förderung: Volkswagen-Stiftung

Projektleitung: Dr. Jonathan Ngeh, Prof. Dr. Michaela Pelican, Prof. Dr. Tu Huynh

Website: https://socialinequalities.uni-koeln.de/covid-19-project
 

Duration
Funding Phase: 2020-2023 | Budget: 117.600 €

The key questions in this proposed research are: How does the COVID-19 pandemic affect the production and reproduction of social inequalities as well as the emergence of opportunities for especially vulnerable migrants? And which role does communication play in this context? These questions will be studied in relation to the experiences of African migrants in the United Arab Emirates (UAE) and in China. In addition to showing the pandemic’s differential socio-economic impact on different populations in society, the findings will reveal how solidarity at the grassroots level underlies the successful mitigation of this crisis in at-risk communities. The main impact of the study will lie in translating the findings into practical suggestions on how to improve communication with and within vulnerable migrant communities so as to strengthen their resilience in view of the ongoing pandemic and future crises.

SFB/TR 228 - Future Rural Africa
Future-Making and Social-Ecological Transformation (Collaborative Research Centre SFB TR 228)

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kooperationspartner: University of Bonn, Dep. of Geography

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Bollig, Prof. Dr. Detlef Müller-Mahn, University of Bonn

Website: Future Rural Africa
 

Laufzeit
1. Förderphase: 2018-2022 (4 Jahre) | Fördersumme: ca. 9 Mio €
2. Förderphase: 2022-2025

SFB TR 228 | A04 Future Conservation
Towards an African Eden? Shifting bio-cultural frontiers and the (re)coupling of social-ecological relations in the conservation areas

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Bollig
Mitarbeiter_innen: Dr. Hauke-Peter Vehrs, Lacan, Léa M.A.
Website: https://crc-trr228.de/a04-future-conservation/
 

Laufzeit
1. Förderphase: 2018-2022 (4 Jahre) | Fördersumme Teilprojekt: 485.100 €
2. Förderphase: 2022-2025 |

SFB 1187 | B04 Digitale Öffentlichkeiten und gesellschaftliche Transformation im Maghreb

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner: Universität Siegen

Projektleitung:Prof. Dr. Martin Zillinger, Prof. Dr. Volker Wulf, Dr. Markus Rohde
Mitarbeiter_innen: Dr. Nina ter Laan, Simon Holdermann, Konstantin Aal, Dr. Peter Tolmie, Sara Rüller
Website: https://www.mediacoop.uni-siegen.de/de/projekte/b04/
 

Laufzeit
Förderphase: seit 2016

NamTip: Soziale und kulturelle Implikationen von Desertifikationskipppunkten in den kommunalen Gebieten des östlichen Namibia
Teilprojekt 3 des Verbundprojekts BioTip: Desertifikations-Kipppunkte verstehen und bewältigen

Förderung: BMBF

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Bollig, Dr. Diego Menestrey Schwieger

Website: https://www.namtip.uni-bonn.de/
 

Laufzeit
Förderphase: 2019-2022 (36 Monate) | Fördersumme des Teilprojekts: 333.366 €
Förderphase: 2023-2026  | Fördersumme des Teilprojekts: 254.487,10 € |